Page 56 - Angelzeit_21 - Behr Angelsport GmbH
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Thomas und Michael. Zwei verrückte Fliegen- und Allroundangler, die sich die Bahamas für ihr großes Angelabenteuer ausgesucht haben.
Drill ...
Fang ...
DICKE FISCHE DIREKT VOR DER HAUSTÜR
Das Rainbow Inn liegt direkt am Meer und nur einen Steinwurf von unserem Bunga- low haben wir die schönsten Riffbarsche mit der Spinn- und Fliegenrute gefangen. Zu den schönsten Flats sind wir dann
mit dem Leihwagen gefahren. Meistens sind wir bei Niedrigwasser angekommen und haben dann das au aufende Wasser genutzt. Mit der einkommenden Tide sind dann riesige Schwärme von Bone schen ins Flat gekommen. Gleich am ersten Tag haben wir über 20 Fische gefangen.
Thomas`s erster Bone sh
Fängige Fliegen für Bone sh und Tarpon sowie eine unsichtbare Fluoro-Carbon Schnur.
Mein erster Bone sch an der Fliegenrute hatte 7 Pfund. Was für ein Drill! Wer als Fliegen- bzw. Spinn scher noch nie ei- nen dieser Flachwasserkämpfer gefangen hat, hat echt was verpasst. Bei der ersten Flucht zieht der Fisch gleich 100-200 m Backing von der Rolle. Und so geht es fast eine halbe Stunde lang weiter. Ich muss dazu anmerken, dass wir mit äußerst leichtem Gerät auf Bone sch geangelt haben. Mit 0,16-er- und 0,18-er-Spitze. Mit diesem feinen Gerät hatten wir den meisten Erfolg. Als Köder verwendeten wir Crazy Charly Fliegen, Krabbenimitationen und kleine Streamer. Die gefangenen Bo- nes wurden schonend vom Haken gelöst und behutsam zurückgesetzt. Auf den Bahamas ist der Bone sch heilig. Catch and release ist angesagt. Mit dem Bone-  sch-Tourismus werden viele Millionen umgesetzt. Die meisten Angeltouristen kommen aus den USA.
ANGELSPASS AUCH VOM BOOT AUS
Im Rainbow Inn stand uns auch ein An- gelboot zur Verfügung, welches wir bei ruhiger See mehrmals nutzten. Vom Boot aus  ngen wir dicke Barracudas an der
leichten Spinn- oder Fliegenrute. Hier wa- ren Michaels selbst gebundene Streamer erste Wahl. Die scharfen Barracudazähne setzten unseren Ködern aber derartig zu, dass wir meistens nur ein oder zwei Fi- sche damit fangen konnten. Aber wir hat- ten ja reichlich Ködermaterial dabei.
Leider ging dieser tolle Angelurlaub dann viel zu schnell zu Ende. Wir wären gerne noch ein paar Tage geblieben, zumal es in Deutschland gerade angefangen hatte zu schneien und wir es uns hier bei 30 Grad im Schatten so richtig gut gehen ließen. Aber wir sind uns sicher, das war nicht unser letztes Mal auf Eleuthera.
Release ...
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