Page 28 - Angelzeit_21 - Behr Angelsport GmbH
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Norwegens Südwestküste
Extrem schen auf fette Leng und Lumb
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Nachdem wir bereits im vergangenen Jahr fette Beute beim Fjordangeln im Südwes- ten Norwegens gemacht haben, beschlos- sen wir, unseren diesjährigen Angelurlaub erneut auf der Insel Ombo in Rogaland zu verbringen.
Das Angelcamp be ndet sich im Norden der Insel im südlichen Einzugsgebiet des Kross- und Nedstrandsfjordes, ungefähr 40 Kilometer von Stavanger entfernt.
Die Anreise war sehr entspannt, da wir mit der Abendfähre von Hirtshals nach Stavanger reisten, auf der wir eine Schlaf- kabine gebucht hatten.
Am frühen Morgen erreichten wir Stavan- ger und eine Autostunde später bereits unser Ferienziel.
Unser Guide Werner Heck begrüßte uns herzlich und nachdem wir unser Gepäck im gemütlich eingerichteten Ferienhaus untergebracht hatten, machten wir uns bei herrlichem Angelwetter gleich daran, die Angelmontagen herzurichten und auf die Schnelle eine erste Ausfahrt
zu starten.
Makrelen als Köder waren rasch gefangen. Dann fuhren wir unsere Angelplätze des letzten Jahres im südlichen Krossfjord an in ungefähr 300 Meter Tiefe.
Wir versuchten alles..., ganze aufge- zogene Makrele, Makrelen lets, Köpfe, Schwanzstücke... nichts, kein einziger Biss!
Nach der Rückkehr im Camp riefen wir unseren Guide Werner an und verabre- deten uns zum Abendessen in unserem Ferienhaus.
Er machte uns in einem ausführlichen Ge- spräch rasch klar, warum wir heute keinen Erfolg verbuchen konnten... wir  schten zu  ach! Verdutzt fragten wir nach...
„in 300 Meter Tiefe zu  ach?“. „Ja klar“, meinte er; die Wassertemperaturen seien nach einem extrem heißen Frühsommer bis weit runter einfach zu hoch, so dass sich die kapitalen Brocken in noch tiefere Ge lde zurückziehen, wo sie noch halb- wegs normale Bedingungen vor nden.
Wir müssten in ungefähr 400 bis 500 Meter Tiefe angeln! Werner kennt einige Plateaus, die sich in dieser Tiefe be nden und verabredete sich mit uns für den nächsten Angeltag zu einer gemeinsamen Tour auf seinem Guidingboot, das mit zwei hochwertigen Echoloten mit Kar- tenplottern und jeder Menge Rutenhalter vorzüglich ausgestattet ist.
Tiefseesysteme hatte er bereits in ausrei- chender Menge für uns vorbereitet. Einige Dinge waren für uns vollkommen neu. Das lag daran, dass Werner mit der Firma „Behr Angelsport“ zusammenarbeitet und diverse Neuheiten auf Fängigkeit und Zu- verlässigkeit testet.
UV-aktive Octopusse von Behr gibt es in unterschiedlichen Größen und Farben- auch in extrem selbstleuchtend.
Guide Werner mit 20 pfündigem Dorsch
und 30 Pfund Lumb


































































































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